Master's Playground

Erschienen: 08/2018

Genre: Soft-SM / BDSM
Zusätzlich: Rockstar Romance, Second Chance

Location: Los Angeles, Kalifornien, USA

Seitenanzahl: 468


Erhältlich als:
paperback & ebook

ISBN:
Print: 978-3-86495-358-3
ebook: 978-3-86495-359-0

Preis:
Print: 14,90 €[D]
ebook: 6,99 €[D]

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Master's Playground


Inhaltsangabe

Master‘s Playground … Die Skandal-Rockband!

Er singt von dominantem Sex und devoten Frauen: Der Dominus Scott Marshall lebt aus, wovon seine Songs handeln. Dem Frontman der erfolgreichen Rockband Masters Playground liegen die Groupies reihenweise zu Füßen und er lässt selten etwas anbrennen oder eine Session aus. Das Leben könnte nicht besser laufen!

Nach Beendigung ihrer Tournee kehrt die Band zurück nach Los Angeles. Doch während der Abschlussparty wird Scott verhaftet. Der Vorwurf lautet Körperverletzung und sexuelle Nötigung. Scott braucht dringend Hilfe, und so kontaktiert Scotts Manager die beste Strafverteidigerin der Stadt.

Vor Jahren wurde Kitty Jordan das Herz gebrochen, denn ihr Freund ließ sie für seine Musikkarriere sitzen. Kitty wurde erfolgreiche Anwältin, doch verzeihen konnte sie ihrem Ex nie. Plötzlich brechen die alten Wunden wieder auf, als der Manager von Scott Marshall Kitty kontaktiert, denn Scott ist niemand anderes als Kittys einstige große Liebe. Obwohl er sie damals so verletzt hat, glaubt sie an seine Unschuld und übernimmt widerwillig den Fall.

Hinter den Vorwürfen gegen den Rockstar steckt jedoch viel mehr, und auch die alten Gefühle kehren zurück.

Old flames die hard, it feels like a new start.

Rockstar-BDSM-Romance.

Über die Autorin

Jazz Winter schreibt erotische Kopfkinos und genießt die breite Palette, die das erotische Wort zu bieten hat. Mit ihren romantischen BDSM-Romanen schafft sie es, zu überzeugen und zu begeistern. Sie genießt den Kontakt zu ihren Lesern und bemüht sich, neben...

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Leseprobe

 

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Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals empor. Begegnungen mit neuen Klienten hatten sich noch nie zuvor so eigenartig angefühlt. Sie war eindeutig nervös, und ihm jetzt leibhaftig nach all den Jahren wieder gegenüberzustehen, brachte so viele alte Emotionen hoch, dass sie glaubte, daran zu ersticken. Niemand von ihnen sagte ein Wort und die Stille lag bleischwer im Raum. Die Anspannung zwischen ihnen ließ die Luft knistern.
Scott schien ebenso wenig wie sie zu wissen, wie er reagieren sollte. Das Prickeln in ihrem Nacken setzte wieder ein und breitete sich...

...unter ihrer Kleidung auf der gesamten Haut aus. Es war, als würde er sie berühren, hauchzart, nur mit den Fingerspitzen, so, wie er es damals gerne getan hatte, um ihr eine Gänsehaut zu verschaffen. Kitty spürte, wie sich ihre Brustwarzen unter der Bluse verhärteten, und plötzlich waren die Erinnerungen da: Wie im Zeitraffer blitzten Bilder aus vergangenen Tagen in ihren Gedanken auf. Schöne Zeiten, glückliche Tage, gemütliche Zweisamkeit in dem kleinen Einzimmerapartment mit Kochnische und Schlafsofa und all dem Gerümpel, das keinen richtigen Platz in den vier Wänden gefunden hatte. Da waren diese innigen Küsse gewesen, das sehnsuchtsvolle Begehren zwischen ihnen, diese heiße Leidenschaft, wenn sie sich geliebt hatten, und diese nicht enden wollende Ekstase, wenn sie miteinander gespielt hatten.
Hitze schoss durch ihren Körper, schickte pochende Impulse an ihre Scham und eine wilde, wachsende Begierde, der sie sich nur schwer entziehen konnte, ergriff von ihr Besitz. Sein Blick ruhte auf ihr und überflutete Kitty mit einem solchen Verlangen nach ihm, dass sie sich am liebsten sofort und ohne nachzudenken in seine Arme stürzen wollte. Nach all den Jahren schien seine Anziehungskraft noch immer eine unausweichliche Macht über sie auszuüben und hatte an Intensität kein Stück eingebüßt. Wie konnte das sein? Wie war das nur möglich?
Je länger Kitty ihn betrachtete und ihm in die Augen sah, desto mehr wurde ihr die Dominanz, die Scott ausstrahlte, bewusst. Sie war inzwischen gewachsen, hatte ihn in den Jahren selbstsicherer gemacht und ihm diesen unwiderstehlichen Hauch von Arroganz verliehen, der ihn noch attraktiver wirken ließ. Kitty ließ ihre Augen weiterwandern, nahm seine Hände ins Visier. Hände, die so wunderbar zärtlich und gleichzeitig so unnachgiebig sein konnten. Ihr Blick kehrte zurück zu seinem Gesicht. Er war älter geworden, und die Zeit hatte kleine Linien um die Winkel seiner Augen gezeichnet. Lachfalten, die ihm gut standen. Scott war immer noch dieser schöne Mann, dem sie vor einer gefühlten Ewigkeit zum ersten Mal begegnet war, und doch wirkte er verändert – erfahrener, reifer, so, als hätte er manch eine Lektion in seinem Leben lernen müssen, wie jeder andere auch.
Kittys Herz klopfte hart in ihrer Brust, und sie ahnte, dass dieser Volltrottel, der einmal gesagt hatte, das alte Liebe niemals roste, wohl leider doch recht behalten sollte. Lächelnd über ihre eigene Schwäche senkte sie den Kopf, unterbrach den Blickkontakt zu Scott und hätte sich am liebsten selbst geohrfeigt, um sich wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Gerade wollte Scott etwas sagen, als dieser Managerfuzzi dazwischenging. „Ich muss euch ja wohl nicht extra vorstellen. Scotty, ich habe dir die Beste der Besten besorgt. Du musst dir keine Sorgen mehr machen, Kittycat wird das Problem locker aus dem Weg räumen. Es war nicht leicht, aber mit ein bisschen Unterstützung hat sie sich dazu entschlossen, deinen Fall zu übernehmen. Das wird ein Klacks, glaub es mir. Morgen werden die Medien all den Scheiß bereuen, den sie heute über dich vom Stapel lassen. Vertrau mir, Junge … alles wird gut.“
„Halt die Klappe, Cale.“
Der Manager starrte sie mit geweiteten Augen an. Die Empörung darüber, dass sie sich herausnahm, dem erfolgreichsten Musikmanager aller Zeiten den Mund zu verbieten, war ihm ins Gesicht geschrieben. Sie erwiderte seinen Blick, und ja, sie war noch immer stinkwütend auf ihn. Das schien er ich deutlich ansehen zu können, denn er wich einen Schritt vor ihr zurück.
„Gehen Sie, Cale“, wies sie ihn an.
„Wie bitte?“
„Ich sagte, verschwinden Sie, Cale. Ich habe wirklich genug von Ihnen. Ich will mit meinem Mandanten unter vier Augen reden.“
„Aber …“
Kitty war erbarmungslos. Sie mochte diesen Heini einfach nicht und hatte auf dem Weg hierher keine Gelegenheit ausgelassen, ihm das deutlich zu verstehen zu geben, auch ohne Worte. Sie baute sich vor ihm auf, doch bevor noch unschöne Bemerkungen über ihre Lippen kommen konnten, die sie ihm zu gerne mitgegeben hätte, schaltete sich Scott ein.
„Ist schon okay, Cale … Ich schätze, die Unterhaltung sollte ich mit ihr allein führen.“
Cale hob geschlagen die Hände. „Also gut …“ Dann warf er Kitty einen hasserfüllten Blick zu. „Du bist nett zu meinem Jungen, dass das klar ist! Sonst wird dein Chef davon erfahren, verstanden?“
Kitty hätte ihm am liebsten die Hände um seinen Krötenhals gelegt und ihm Verstand ins Gehirn gewürgt. Doch er machte schnell die Biege, dieser Hasenfuß, und sie sah ihm einen Moment kopfschüttelnd hinterher, bevor sie sich Scott zuwandte.
Er lächelte entschuldigend. „Habe ich irgendwas verpasst oder liegt da eine gewisse Spannung zwischen euch in der Luft?“
Kitty lachte leise, obwohl sie es gar nicht wollte. „Er ist ein Schleimbeutel. Wo hast du den ausgebuddelt?“
„Cale ist schon in Ordnung. Allerdings ist mir klar, dass seine soziale Kompetenz ein wenig auf der Strecke geblieben ist. Was hat er getan? Deinen Chef angerufen, damit er dich umstimmt?“
„Etwas in der Art.“ Kitty lächelte und erst jetzt bemerkte sie die dunklen Schatten unter seinen Augen. „Du siehst beschissen aus.“
„Wahrscheinlich besser, als ich mich fühle, ohne Schlaf.“
„Hast du was gegessen?“
Scott verneinte und in ihr regte sich Sorge um ihn. Sie konnte sich nicht daran erinnern, ihn jemals so betroffen und nachdenklich gesehen zu haben. Kitty legte ihren Mantel ab und stellte ihre Aktentasche auf den Boden. Dann ging sie in die Küche, die vom Wohnzimmer aus durch einen Rundbogen direkt erreichbar war. Sein Kühlschrank gab nicht viel her, womit man etwas Schmackhaftes zubereiten konnte, Eier und Schinken mussten also reichen.
Scott war ihr gefolgt und beobachtete sie, während sie am Herd die Zutaten in der Pfanne briet.
„Das musst du nicht machen …“
„Du brauchst all deine Kraft.“ Sie wandte sich kurz zu ihm um.
Scott strich sich mit einer Hand durchs Haar. „Hör zu … ich …“
Kitty schüttelte den Kopf. Sie ahnte, was er sagen wollte, hatte aber keine Lust, jetzt über die Vergangenheit zu sprechen, auch wenn sie ihm ansah, dass ihn das schlechte Gewissen plagte. „Deswegen bin ich nicht hier, Scott.“
„Okay … wie du willst.“ Seine Stimme klang sanft, aber in seinen Worten schwang Enttäuschung mit, die Kitty einfach ignorierte, oder es zumindest versuchte.
„Ich hatte noch nicht die Gelegenheit, mir die Akte richtig anzusehen. Aber ich will ehrlich mit dir sein. Derzeit spricht alles gegen dich. Besonders die Last der Beweisfotos ist erdrückend, und Lucy Kellers Aussage deckt sich mit dem, was man auf den Bildern erkennen kann. Dein Image in der Öffentlichkeit macht dich zusätzlich zur Zielscheibe, und dass die Band für skandalöse BDSM-Songs berühmt ist, hilft unserer Sache auch nicht gerade. Die Medien sind schnell im Vorverurteilen und das Gros der Leute ist heiß auf solche Skandale; ob sie nun wahr sind oder nicht, spielt keine Rolle. Es werden Bekannte aus deinem Umfeld vor die Kamera treten und jeder wird etwas zu dem Thema beitragen können. Ob es sich um Lügen oder Halbwahrheiten dreht, ist den meisten völlig schnuppe. Dir ist das sicherlich nicht neu. Es gibt Menschen, die ihren Fünf-Minuten-Ruhm vor laufenden Kameras genießen, also sei nicht zu überrascht darüber, welche Kellerasseln da plötzlich aus den Tiefen steigen, um der Welt ihre Meinung mitzuteilen. Fakt ist, sie werden allerhand Dreck auf dich schmeißen und jeder wird seine Theorien zu dem Fall zum Besten geben wollen. Ich kann dir nicht garantieren, dass ich deine Karriere retten kann, Scott, aber ich verspreche dir, dass ich alles tun werde, damit dieses verlogene Biest nicht dafür sorgen kann, dass du hinter Gittern landest.“
Sie suchte nach einem Teller, gab die Eier und den Schinken aus der Pfanne darauf und stellte ihn auf die Frühstückstheke. Scott kapitulierte und setzte sich auf einen der Hochstühle. In einer Schublade fand sie eine Gabel, die sie ihm reichte, ebenso wie ein Glas mit Wasser.
Er lächelte müde. „Möchtest du was abhaben?“
Kitty schüttelte den Kopf, stützte ihre Ellbogen auf der Theke ab und beobachtete ihn. Er aß mit Appetit und schien es sogar zu genießen.
Scott hielt für eine Sekunde inne. „Du hast mich gar nicht gefragt.“
„Gefragt? Was?“
„Ob ich schuldig bin oder nicht.“
Sie schnaubte amüsiert. „Wir beide wissen, wer du bist und was du nicht bist, Scott. Ich muss dich nicht erst fragen, um zu wissen, dass du so etwas niemals tun würdest. Du bist dominant und du lebst das offen aus. Du besingst es sogar in deinen Songs. Das sind nun wirklich keine News.“ Kitty lächelte ihn aufmunternd an. „Für uns schon gar nicht. Egal wie viele Bücher darüber geschrieben werden, egal wie viele Verfilmungen zu dem Thema Oscars erhalten werden, egal ob Tausende in die Kinos oder Buchhandlungen rennen und die Titel in der New-York-Bestsellerliste landen werden, egal für wie gesellschaftsfähig BDSM gehalten wird – in den Köpfen der Allgemeinheit ist diese Spielart immer noch pervers, widerlich, abnorm, gewalttätig, verachtend und verabscheuungswürdig. Und solche Storys wecken die niedrigsten Instinkte der Menschen, sodass rasend schnell ein Skandal geboren ist, über den sich die Welt aufregen kann.“
Scott pflichtete ihr bei.
Kitty lachte leise. „Du hast doch sicherlich auch in den letzten Jahren einige Hassmails und Anfeindungen erlebt, weil du frei von der Leber weg über all diese perversen Sexspielchen singst und von den Bühnen dieser Welt herunter die Massen begeisterst.“
„Das kann ich wohl nicht leugnen.“ Er grinste und trank einen Schluck. „Ich habe mit einigen Groupies ähnliche Nächte wie mit Lucy verbracht, aber keine von ihnen wäre auf die Idee …“ Scott verstummte und senkte den Blick. Er schien es noch immer nicht fassen zu können, dass ihn tatsächlich jemand angezeigt hatte.
Kitty hob die Hand, wollte sie sanft und tröstend auf die seine legen, doch etwas in ihr bremste sie und sie ballte stattdessen die Faust. „Du bist dafür das perfekte Zielobjekt, Scott. Du bist prominent, reich, und dein Image suggeriert, dass du tust, was dir gefällt, und dich einen Dreck um die Meinung anderer scherst.“
„Aber ich verstehe nicht, warum sie das tut. Egal wie oft ich mir diese Nacht ins Gedächtnis rufe, Kitty, da ist nichts, gar nichts, was auch nur annähernd schiefgelaufen ist. Wir haben uns lange unterhalten und sie hat mir von sich erzählt und wie sehr sie sich in meinen Songs wiederfindet. Sie lebt BDSM schon länger aus als ich. Das hat sie jedenfalls gesagt, und ich hatte nicht das Gefühl, dass es gelogen war. Sie wusste ganz genau, was sie wollte und was sie bekommen würde. Lucy hat mich nicht ein Mal zweifeln lassen, dass sie Spaß an dem hatte, was wir geteilt haben.“
Kitty spürte einen Stich im Herzen und war überrascht, dass sie so empfand. War sie wirklich überrascht? Nach der heftigen Reaktion bei ihrem Wiedersehen sollte sie bezüglich Scott gar nichts mehr verwundern. Ihn darüber erzählen zu hören, wie er mit einer anderen Frau das geteilt hatte, was er mit ihr als erste Male erlebt hatte, versetzte sie jedenfalls in einen Zustand der Eifersucht. Sie wusste, wenn sie ihn vertreten wollte, musste sie emotional von ihm Abstand gewinnen, egal wie heftig ihre Gefühle für ihn noch sein mochten.
„Lass mich erst einmal Lucys Aussage genauer studieren und mir alle Fakten ansehen.“ Sie ging ins Wohnzimmer, holte einen Block und einen Stift aus ihrer Aktentasche und kehrte zu ihm in die Küche zurück.
„Okay, du sagst, sie habe dir erzählt, dass sie eine erfahrene Sub ist. An was erinnerst du dich noch? Je mehr Details dir einfallen, desto besser. Ich kann nicht sagen, ob es hilfreich ist, aber ich möchte mir von Lucy Keller ein Bild machen, bevor ihr ihr begegne.“
Scott berichtete ihr von der Unterhaltung auf der After-Show-Party in Las Vegas, und tatsächlich erinnerte er sich an viele Kleinigkeiten, die Lucy über sich erwähnt hatte.
Kitty notierte sich einige Stichpunkte, unterstrich hier und da ein Wort, das ihr gewichtig erschien, und so langsam formte sich eine Vorstellung von der Frau in ihrem Kopf. „Ich kann dir nicht sagen, ob sie auf Geld aus ist oder vielleicht auf ein bisschen Ruhm … aber das werden wir herausfinden.“
Sie steckte den Notizblock wieder ein und griff nach ihrem Mantel, doch Scott war schneller und half ihr beim Anziehen. Er war noch immer ein Gentleman der alten Schule. Etwas, das Kitty schon lange nicht mehr bei einem Mann erlebt hatte.
Scott brachte sie zur Tür und sie sagte zum Abschied: „Ich möchte, dass du dich ausschläfst. Überlass den Rest mir. Keine Gespräche mit Journalisten, Reportern oder ähnlichem Gesocks, verstanden?“ Auf der Rückseite ihrer Visitenkarte notierte sie ihre private Handynummer. „Wenn du reden willst, rede mit mir. Egal zu welcher Uhrzeit. Okay?“
Scott nahm die Karte entgegen und nickte. Erneut begegneten sich ihre Blicke, und wieder war dieses Prickeln so deutlich auf ihrer Haut spürbar, als würden seine Augen sie streicheln. Sie wich einen Schritt vor ihm zurück und lächelte. „Ruf mich an.“
„Okay.“
Sie stieg die Stufen hinunter, ohne sich noch einmal zu ihm umzudrehen. Selbst als Scott sie beim Namen rief, wandte sie sich nicht um.
„Danke!“
Sie schwieg, öffnete die Tür ihres Wagens und setzte sich hinter das Lenkrad. Für einen Moment verharrte sie, wartete und horchte in sich hinein. Jede Faser ihres Körpers wollte zurück zu ihm, befahl ihr, die Arme um ihn zu legen, ihn an sich zu drücken und ihn zu küssen. Ihr Körper wollte so viel mehr, ebenso wie ihr Herz, doch ihr Verstand hielt dagegen und gewann. Kitty drehte den Zündschlüssel, startete den Motor und fuhr von seinem Grundstück fort. Auch den Blick in den Rückspiegel verbot sie sich; dennoch ahnte sie, dass Scott noch immer in der Haustür stand und ihr nachblickte.

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