Feuermohn

Erschienen: 09/2009

Genre: Soft-SM / BDSM

Location: Deutschland

Seitenanzahl: 184 (Übergröße)

Hörprobe: Reinhören

Erhältlich als:
paperback & ebook

ISBN:
Print: 978-3-93828-137-6
ebook: 978-3-86495-043-8

Preis:
Print: 14,90 €[D]
ebook: 6,99 €[D]

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Feuermohn


Inhaltsangabe

Der Journalistin Anna ist nichts mehr zuwider als reiche Jet-Set-Machos, die mit dem goldenen Löffel im Mund geboren werden und vom ererbten Geld auf der Suche nach Sex und Partys um die Welt jetten. Regelmäßig lässt sie sich in ihrer Kolumne über diesen Männertypus aus. Ihr bevorzugtes Läster-Opfer heißt Aaron Vanderberg, Erbe einer Juwelier-Dynastie. Aaron ist berüchtigt für seine Verführungskünste, seine sexuelle Anziehungskraft und seine ausschweifenden Partys.
Aaron, dem Annas Kolumne schon lange ein Dorn im Auge ist, lockt Anna auf sein luxuriöses Anwesen, wo er sie Unterwerfung lehrt und in die Abgründe sexueller Lust führt ...

„Astrid Martini gehört zu den Frauen, die uns Mut machen in die unendlichen Welten unserer sexuellen Fantasien einzutauchen, uns einfach mal fallen zu lassen. Frauen lieben Geschichten rund um Erotik, und Astrid Martini gibt sie uns mit viel Herz, Gefühl und wunderschön nachlebbaren Orgasmen.“
Irina von Bentheim – Schauspielerin, Radiomoderatorin und Synchronsprecherin (die deutsche Stimme der Carrie aus „Sex and the City“)

 

Über die Autorin

Astrid Martini ist eine hungrige Leseratte, die mit Vorliebe Bücher sammelt. Immer, wenn sie ein gutes Buch zu Ende gelesen hat, ist es, als müsse sie Abschied von einem Freund nehmen.

Der Film "Bitter Moon" von Roman Polanski hat sie in...

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Leseprobe

Anna, eingehüllt in einen schwarzen Seidenumhang, wurde zu ihm geführt. Ihre Augen waren mit einer breiten schwarzen Binde aus Samt verbunden. Eingängige klassische Musik erfüllte den Raum, betörte ihre Sinne auf subtile Weise.
Der Umhang glitt von ihren Schultern, fiel zu Boden und umgab ihre Füße wie ein schwarzer See aus Seide.
Aaron musterte das lavendelfarbene Kleid aus Taft und Spitze, das die Hälfte ihrer Oberschenkel freiließ, die Strapse und zarten Strümpfe, die Stilettos aus pflaumenfarbenem Samt. Betrachtete ihre vollen Brüste, die blank unter dem dünnen Stoff hervorblitzten und sich hektisch hoben und senkten.
Annas Atem ging stoßweise. Es erregte...

...sie, nicht zu wissen, was sie erwartete.
Schaute er sie an? Gefiel ihm, was er sah? Lächelte er? Oder waren seine Augenbrauen unwillig zusammengezogen? War er allein? All das schoss ihr in unzusammenhängender Reihenfolge durch den Kopf. Sie spürte seine Anwesenheit, seine Aura, roch sein Rasierwasser und spürte seinen Atem auf ihrer Haut mal im Nacken, mal auf dem Dekolleté, mal auf ihren Schultern.
Er umschritt sie wie ein Raubtier auf Beutezug.
Als sie ihre Hand in die Richtung streckte, in der sie ihn vermutete, griff sie ins Leere. Dabei ersehnte sie, ihn mehr als nur mental zu spüren.
Warum sagte er nichts? Sie wurde nervös, begann zu frösteln.
Sie holte Luft, setzte dazu an, die Stille zu durchbrechen. Wollte ihn fragen, was er mit ihr vorhatte. Aber seine Hand verschloss ihren Mund, als ahnte er, was sie zu fragen gedachte. Ihre Zungenspitze fuhr nervös über ihre trockenen Lippen. Wieder spürte sie seinen Atem. Diesmal an ihrem Hals. Seine Zunge folgte der Spur des Atemhauches und zog eine Linie von ihrem Hals bis hin zu ihrem Schlüsselbein. Heißer Atem, der die entstandene Feuchtigkeit anpustete. Ihre Brustspitzen erhärteten sich. Sie hörte sein heiseres Lachen. Dann nahm sie wahr, wie er ihre Brüste aus dem Ausschnitt hob und spürte seine Zunge auf der linken Brustwarze … seine Lippen … seine Zähne. Ganz vorsichtig nahm er die rosige Knospe zwischen seine Zähne, zog an ihr, ließ sie wieder los, liebkoste sie mit seiner Zunge, saugte, neckte, küsste sie. Anna stöhnte auf. Stromschlaggleich durchzuckte es ihren Körper, und voller Entzücken nahm sie wahr, wie der rechten Brustwarze dasselbe widerfuhr. Fast schon schmerzhaft zog sich die Spitze zusammen.
„Ich werde deine Warzen saugen und beißen, bis sie dunkelrot geschwollen sind“, raunte er ihr zu. „Und dann, wenn und du dich unter mir windest, auf der Suche nach mehr, werde ich von dir ablassen. Du wirst winseln, vor Lust vergehen, und ich werde mir dreimal überlegen, ob ich fortfahren werde.“
Anna keuchte auf. „Du willst mich betteln hören?"
Er antwortete nicht sofort. Dann flüsterte er ganz nah an ihrem Ohr: „Ich will nicht – ich werde.“
Und er sollte recht behalten.
Anna wand sich unter dem Spiel seiner Zunge, Lippen und Zähne. Das bittersüße Necken fand sein Echo im Pulsieren ihres Unterleibes. Und wenn er von ihr abließ, flehte sie ihn an, fortzufahren. Ihre Knie begannen zu zittern, ihre Hände, verschränkt hinter ihrem Kopf, hakten sich ineinander. Ein kurzer, scharfer Schmerz, der sich mit süßer Lust zu wahrer Gier vereinte, als seine Zähne sich zu sehr in ihre Nippel vergruben. Lustvolle Qualen, denen sie entgegenfieberte, die sie willkommen hieß.
Jetzt, genau jetzt, sollte jemand die Zeit anhalten. Doch Aaron ließ von ihr ab.
Annas Körper bebte. Sie fühlte sich atemlos, ersehnte mehr.
„Die Wahl deines Outfits stellt mich nicht vollkommen zufrieden.“ Seine Stimme, ganz nah an ihrem Ohr versetzte sie in Hochspannung. „Mach es wieder gut. Zeig mir, was du zu bieten hast.“
Hilflos stand sie in der Mitte des Raumes. Ihres visuellen Sinnes beraubt, machte sie unsicher einen Schritt vorwärts. Die Vorstellung, dass er sie sicherlich mit kritischen Blicken begutachtete, lähmte sie ebenso sehr wie die Tatsache, dass sie nicht wusste, was er von ihr wollte.
Eine ganze Weile verging. Es geschah nichts – außer dem tosenden Orkan in ihrem Innern, der sich zu einem Rauschen in ihren Gehörgängen bündelte.
„Ein jämmerlicher Versuch, mich zu beeindrucken. War das schon alles?“
„Ja … nein … ich meine …“
„Drück dich gefälligst klar aus. Also noch mal: War das schon alles?“
„Nein.“ Trotz mischte sich in ihre Stimme. Sie straffte die Schultern, reckte ihr Kinn vor. „Ich weiß nicht, was du von mir willst. Also drück du dich gefälligst ebenfalls klar aus.“ Ihr Trotz war nun deutlich zu hören.
Aaron unterdrückte ein Auflachen. Gut, dass sie mich jetzt nicht sehen kann! Es amüsierte ihn gewaltig, wie diese kleine Person trotz ihrer devoten Ader und ihrer eher unsicheren Position gegen ihn aufbegehrte.
Er bemühte sich um einen strengen Tonfall. „Zunächst einmal hast du dich um einen angemessenen Ton zu bemühen. Aufmüpfigkeit dulde ich nicht. Wenn du dich nicht daran hältst, werde ich gehen. Meine Zeit ist zu schade, um sie mit Stimmungen zu vergeuden, die mir nicht zusagen. Hast du das verstanden?“
Annas Herz raste. Sie wollte nicht, dass er ging. Andererseits missfiel ihr, wie er mit ihr umsprang. Sie war hin- und hergerissen, öffnete den Mund, um etwas zu erwidern, doch es kam kein Ton heraus. Innerhalb von Sekundenbruchteilen jagten ihr tausend Gedanken durch den Kopf.
Das, was sie hier erlebte, war genauso, wie sie es sich seit einiger Zeit erträumte, und dennoch begehrte etwas in ihr auf. Die konträren Gefühle überwältigten sie. Sie musste sich zusammenreißen, um nicht laut aufzuschreien, sich dabei gleichzeitig demütig zu ergeben … alles zu tun, was er verlangte. Sie wollte ihm die Meinung sagen und ihn zum Teufel wünschen. Doch konnte sie mit dem Ergebnis leben, dass er ging? Womöglich endgültig genug von ihr hatte? Dass ihre Zeit hier beendet war?
Nein! Sie hatte sich schon viel zu weit vorgewagt, um jetzt umzukehren. Der Großteil ihres Inneren strebte danach, diese dunklen Pfade weiter zu beschreiten. Sie würde vergehen vor Sehnsucht, wenn alles vorbei wäre.
Um klarer denken zu können, rief sie sich ins Gedächtnis, dass sie das alles hier freiwillig tat. Sie konnte jederzeit gehen, Schluss machen, beenden, was ihr nicht gut tat. Aber wollte sie gehen?
„Ich habe verstanden“, antwortete sie gehorsam, neigte den Kopf, um ihre Worte zu bekräftigen.
„Gut. Dann präsentiere dich mir. Mach mich heiß.“
Annas Knie begannen zu zittern. So gern sie seinen Wünschen folgen wollte, die Hemmschwelle, die sich riesig vor ihr auftat, blockierte sie. Ihr Mund war trocken, ihre Lippen bebten. Ein kurzes Räuspern, dann machte sie ein paar ungelenke Schritte vor, drehte sich einmal um die eigene Achse.
„Nicht so steif. Ich möchte, dass du deinen Hintern schaukelst, mich wie eine rollige Katze umschmeichelst.“
Anna hätte sich am liebsten die Augenbinde vom Gesicht gerissen, ihm dabei vor die Füße gespuckt. Was dachte er eigentlich, wer er war?
„Elender Macho“, zischte sie leise, widerstand dem Impuls, wütend mit dem Fuß aufzustampfen.
Aaron lachte schallend auf. „Schimpf ruhig, kleine Lady. Vergiss aber nie, dass ich genau weiß, was du brauchst. Also schlaf nicht ein, sondern tu endlich, was ich von dir verlange.“
Stur blieb Anna stehen – regungslos – das Kinn trotzig vorgereckt, die Lippen fest zusammengepresst.
„Erbärmlich. Wirklich erbärmlich. Du gibst dir nicht einmal ansatzweise Mühe.“ Seine Stimme war emotionslos.
Anna änderte nichts an ihrer Haltung. Erst der harte Griff in ihr Haar ließ sie zusammenzucken. „Dir liegt nicht genug an der Sache. Sonst würdest du dir mehr Mühe geben. Vielleicht aber bist du auch einfach nur zu verklemmt. Am besten, wir vergessen das alles.“ Er ließ von ihr ab, entfernte sich ein paar Schritte.
Anna schluchzte auf. „Aaron … bitte …!
„Ja?“
„Bitte bleib!“
„Wozu?“
„Weil …“ Sie brach ab.
„Ja, Anna?“
Ihr Körper bebte. Er hatte recht. Er wusste genau, was sie brauchte, was sie wollte. Nur dauerte es manchmal, bis sie ihre Kontrolle abgeben, sich vollkommen in seine Hände geben konnte. Wie sollte sie ihm das erklären? Nun, wo seine Geduld am Ende war, und er doch etwas ganz anderes von ihr wollte als erklärende Worte.
Tränen stürzten aus ihren Augen.
„Es tut mir leid. Bitte, gib mir eine Chance.“
„Du willst mir wirklich gefallen, Anna?“
Schweigen … dann nickte sie.
„Dann streng dich an!“
„Und wenn ich gegen ein Hindernis renne? Schließlich sehe ich nichts.“
„Du denkst zu viel. Tu einfach, was ich verlange und vertrau mir.“
Sie atmete schwer, ihre Beine zitterten. Die letzten drei Worte hatte er mit so viel Gefühl ausgesprochen, dass sie sich nicht entziehen konnte. Der Wunsch, ihm zu gefallen, sich zu fügen, wuchs ins Grenzenlose.
Ihr gelang es, jeden einzelnen Gedanken zu verbannen, und so hob sie ihre Arme, legte sie lasziv hinter ihren Kopf und setzte grazile, kleine Schritte voreinander, präsentierte sich ihm zum Takt der Musik mit sanftem Hüftschwung. Die kühle Seide des Kleides umschmeichelte ihre Gesäßbacken.
Sie schritt auf und ab, hielt den Kopf aufrecht, und waren ihre Schritte zu Beginn noch etwas zögerlich, so wurden sie von Schritt zu Schritt mutiger, forscher, entschlossener.
„Streck deinen Rücken gerade durch.“
Sie tat, was er verlangte. Ihren Rücken gestreckt, die Brüste vorgeschoben, umfasste sie selbige, ließ ihren Daumen aufreizend über die Brustwarzen tanzen.
Aarons Blicke hefteten sich auf ihre prallen, weichen Brüste … die Nippel, die hart wie Diamanten abstanden. Gegen seinen Willen musste er sich eingestehen, dass diese Person über sinnliche Reize verfügte, die ihm viel zu sehr unter die Haut gingen.
Seine Kiefermuskeln mahlten.
„Hör auf! “ Seine Stimme ließ sie zusammenzucken. „Halt lieber still. Der Anblick ist zu traurig. Glaubst du im Ernst, dass mich das scharf macht?“
Anna schluchzte leise auf. Der Wunsch, es ihm recht zu machen durchströmte sie wie der notwendige Atem, fachte ihre Lust an. Ihr würde es verdammt noch mal gelingen, diesen Kerl zufriedenzustellen und seinen Anforderungen zu genügen. Koste es, was es wolle.
Die Aussicht auf dieses Ziel törnte sie an. Erregung pulsierte in ihrem Blut und vereinigte sich in ihrem Schoß. Heißer Lustnektar benetzte ihre Schamlippen. Sie wollte, dass er stolz auf sie war, wollte sie hören … die Worte, die süßen und verlockenden, sie spüren … die Zärtlichkeiten, die sanften und groben, sie empfangen … die Grausamkeiten, die schmerzenden und erregenden.
Aaron spürte, was in ihr vorging. Er trat auf sie zu, nahm ihr die Augenbinde ab.
Benommen glitt ihr Blick zu ihm empor. Er trug ein schwarzseidenes Hemd, die oberen Knöpfe waren geöffnet. Der schmiegsame Stoff brachte seine wohlgeformte Brust vorteilhaft zur Geltung. Seine Beine steckten in cremefarbenen Leinenhosen. Wieder spürte Anna die fast magische Wirkung auf ihre Sinne und seine animalische Ausstrahlung.
Er verschwand aus ihrem Blickfeld und umrundete sie. Strich über ihre Schultern, ließ seinen Atem in ihrem Nacken tanzen und biss drängend in ihre Schulter. Anna stöhnte, ließ ihren Blick durch den Raum schweifen. Er war mit roten Plüschsesseln und einer imposanten Musikanlage ausgestattet. Das rosenholzfarbige Parkett glänzte.
Aaron trat vor sie. Ihre Nerven waren bis zum Zerreißen gespannt, jede Faser ihres Körpers empfindlich. Schon die kleinste Berührung, selbst ein Atemhauch, ließ sie erzittern.
Seine Hand glitt zwischen ihre Schenkel, seine Finger berührten ihre geschwollenen Lippen.
„Du triefst vor Geilheit. Zieh das Kleid aus.“
Anna gehorchte. Nackt bis auf Strapse und Stilettos stand sie mit verklärtem Blick, geröteten Wangen und leicht geöffneten Lippen vor ihm.
„Ich bin gespannt, ob du es jetzt schaffst, mich scharf zu machen.“ Sein Blick unergründlich, den Mund zu einem kühlen Lächeln verzogen, die Hände vor der Brust verschränkt stand er da. Anna hätte sich am liebsten an ihn geschmiegt.
Diese Sehnsucht nach ihm machte sie fast wahnsinnig. Sie wollte ihm nah sein, ihm gehorchen, seine Leidenschaft, Stärke und seinen Stolz inhalieren – ersehnte es, zu seinen Füßen zu knien, jeden seiner Befehle willig annehmend.
„Ich wünsche, dass du mir dein Gesäß präsentierst. Auf allen vieren.“
Anna sank hinab, tat, was er verlangte. Die Luft schien elektrisiert, als sie ihm die Kehrseite zuwandte, zunächst schüchtern, angespannt, verkrampft. Das Warten darauf, ihn endlich in sich zu spüren, wurde zu einer Geduldsprobe, die fast schon körperliche Schmerzen bereitete. Jeder Augenblick war mit der Hoffnung gefüllt, seinen Schwanz tief in sich aufnehmen zu dürfen. Sie würde sich anstrengen ihn zufriedenzustellen, um die ersehnte Belohnung zu verdienen.
Ihre Arme bebten. Aber nicht nur ihre Arme, auch ihre Knie. Das Zittern schien ihren ganzen Körper erfasst zu haben. Die Tatsache, dass er nun freien Blick auf ihre Körperöffnungen hatte, erregte und beschämte sie gleichermaßen. Mit verführerischen Bewegungen präsentierte sie ihm ihr Hinterteil, setzte sich in Bewegung. Sie versuchte sich so sinnlich wie möglich zu bewegen.
Seine prüfenden Blicke spürte sie wie Brenneisen, hoffte auf Lob statt auf Missbilligung.
„Den Arsch nach oben. Und vergiss nicht den Rücken durchzudrücken.“
Sie hob ihr Hinterteil an, bog ihren Rücken zum Hohlkreuz. Fast kriechend setzte sie ihren Weg fort.
„Den Kopf tiefer, viel tiefer.“
Mit aufblitzenden Augen beobachtete er, wie sie sich alle Mühe gab, seinen Befehlen zu gehorchen. Wie ihre Brüste zwischen ihren Armen baumelten, ihre Brustspitzen den Boden berührten.
Er zog sich einen Sessel heran, ließ sich unmittelbar hinter ihr nieder, betrachtete ihr rundes Gesäß.
„Spreiz die Beine. Weiter.“
Lasziv spreizte sie ihre Schenkel – in der Erwartung, dass er sie nahm, sie endlich mit seinem Schwanz ausfüllte.
Elegant glitt seine Hand ihren Rücken hinauf und wieder hinab, über ihr Gesäß, hinterließ eine glühende Spur auf den Rückseiten ihrer Oberschenkel. Anna gierte nach seinen Berührungen, wünschte sich, er möge keinen Zentimeter auslassen. Es brannte ein Feuer in ihr, in dem sie zu verglühen glaubte. Sie wartete sehnsüchtig darauf, dass seine Finger tief in sie eintauchten, zwischen ihren feuchten Schamlippen verschwanden, sich vorwagten, bis hin zur ihrer kribbelnden Öffnung, die hungrig auf ihn wartete.
Nach einer für sie unerträglich langen Wartezeit tastete seine Hand sich endlich von hinten zwischen ihre Beine nach vorn. Berührte hauchzart die rosige, feuchte Haut zwischen ihren Schamlippen, zog sich wieder zurück.
„Und nun werde ich testen, ob du brav geübt hast.“
Erneut führte er seine Fingerspitze zwischen ihre feuchten und heißen Schamlippen, ließ sie auf ihrer Klitoris ruhen. Anna zuckte lustvoll zusammen. Sie biss sich auf die Unterlippe, hatte Mühe, sich auf den zittrigen Armen zu halten.
Seine Berührungen stimulierten sie, brachten ihr Blut in Wallung, versetzten jeden einzelnen Nerv in Hochspannung. Sein Zeigefinger umkreiste ihre Klitoris, sandte wohlige Schauer in ihr Lustzentrum. Lockte, spielte, liebkoste. Vergrub sich in der feuchten Spalte und brachte sie fast um den Verstand.
Ihr Gesicht brannte, ihre Finger kribbelten, ihr Schoß pulsierte.
„Wage es nicht zu kommen.“ Seine Stimme, ganz nah an ihrem Ohr, war nur ein leises Flüstern. „Hast du mich verstanden?“
Der Griff in ihr Haar war kurz, aber so heftig, dass sie leise aufschrie. Der kurze Schmerz intensivierte das stetig wachsende Kribbeln in ihrem Innern. Verstärkte ihre Erregung, rief Gier nach mehr hervor. Lustgewinn durch Schmerz. Annas Atem ging stoßweise. Die kitzelnde Hitze seines Atems an ihrem Ohr kroch bis zu jeder einzelnen Zelle ihres Körpers weiter, bis sie zu vergehen glaubte.
Zwei seiner Finger drangen tief in sie ein, während sein Zeigefinger unermüdlich ihre Klitoris rieb. Es war eine delikate Stimulierung, die Anna an den Rand des Wahnsinns schickte. In ihrem Schoß vibrierte und pulsierte verheißende Vorfreude. Alles in ihr sehnte sich nach sexueller Erfüllung. Jedoch war sie sich schmerzhaft bewusst, dass sie nicht kommen durfte, auch nicht wollte, um ihm zu gefallen.
Sie spürte, wie er erst vorsichtig und behutsam, dann fordernd und wild ihre Klitoris zwirbelte. In ihrem Körper begann es unaufhaltsam zu pulsieren, ein leichtes Beben erfasste sie. Sie spürte, dass sie bald in einen gewaltigen Orgasmus fallen würde. Die Verlockung war groß, nahm zu. Sie keuchte, warf ihren Kopf in den Nacken und begann unkontrolliert zu zittern. Dann schloss sie ergeben die Augen, gab einen lustvollen Seufzer von sich und flüsterte: „Stopp. Bitte … ich komme gleich.“
„Gut gemacht.“ Seine Stimme klang rau. „Ich lass dir ein paar Minuten, dann geht es in die nächste Runde.
Schon lange hatte Anna aufgehört zu zählen, wie oft er sie an den Rand des Höhepunktes gebracht hatte. In der letzten Stunde hatte er sie auf diese Weise viele Emotionen durchleben lassen: Freude, Ärger, unbändige Wut, Ungeduld, sogar Traurigkeit – dazwischen immer wieder diese unglaublich große Lust.
Ihre Nerven waren zum Zerreißen gespannt, jede Faser ihres Körpers empfindlich. Und wieder glitt seine Hand zwischen ihre Schenkel, seine Finger berührten ihre geschwollenen Lippen, und tauchen abermals in ihr heißes Nass ein. Sein Zeigefinger liebkoste ihre empfindliche Perle, so dass ihr der Atem stockte.
„Du darfst nun kommen.“
Welche Erlösung! Gleich einer Köstlichkeit, der nicht zu widerstehen war.
Ein kehliger Laut huschte über ihre Lippen, denn seine Finger trieben sie schnell die Leiter des Höhepunktes hinauf. Sie spürte, wie ihre Vagina sich zuckend um Aarons Finger zusammenzog, wie ihre Scheidenmuskeln kontraktierten. Ihr wurden die Arme schwach, sie erzitterte, und dann war es da, dieses süße Ziehen. Wie ein Orkan braute es sich zusammen, durchströmte ihren Schoß. Anna konnte es nicht erwarten, rieb ihren Schoß an seiner Hand, ließ ihr Becken kreisen, um den schwindelnden Höhen entgegenzustreben.
Doch auf der letzten Stufe der Lust entzog Aaron ihr fast schmerzhaft seine Hand. Frustriert stieß sie den Atem aus. Wut blitzte in ihren Augen auf, als sie sich enttäuscht umwandte und in sein amüsiert lächelndes Gesicht schaute.
„Wenn du es nicht schaffst, in der von mir angesetzten Zeit zu kommen, bist du selbst schuld. Steh auf.“

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